Eigentlich müsste man sich freuen. Bozen reagiert auf die zunehmende Gewalt auf Straßen und Plätzen. Private Sicherheitsleute sollen beruhigen und abschrecken. Doch wenn Land und Staat ihre Kernaufgabe – die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit – delegieren müssen, ist das weniger ein Erfolg als vielmehr eine Bankrotterklärung. <BR /><BR />Nicht der Polizeikräfte, die seit Jahren mit knappen Ressourcen ihren Dienst versehen. Sondern der Politik. Zu lange wurden Warnungen reflexartig als Panikmache abgetan, als rechtes Gedankengut diffamiert.<BR /><BR /><embed id="dtext86-75873431_quote" /><BR /><BR /> Natürlich ist nicht jeder Zuwanderer ein Sicherheitsproblem. Wer das behauptet, macht es sich genauso einfach wie jene, die jede Kritik an der Migrationspolitik verunglimpfen. <BR /><BR />Tatsache ist, dass das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung schwindet. Und Ceuta zeigt mir: Europa ist dabei, diesen Kampf zu verlieren. Nicht nur an den Grenzen, sondern vor allem um das Vertrauen seiner Bürger. Und daran könnte das europäische Projekt zerbrechen. Außer wir wachen irgendwann doch noch auf. <BR /><BR /> <a href="mailto:guenther.heidegger@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">guenther.heidegger@athesia.it</a><BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/tag/Kommentar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Kommentare und Analysen auf STOL finden Sie hier. </a></b>