Dienstag, 03. Mai 2016

Autonomiekonvent: Schützen verstehen Vorwürfe nicht

Der Südtiroler Schützenbund reagiert, wie er am Dienstag in einer Presseaussendung mitteilt, gelassen auf die in den letzten Tagen über Medien kolportierte Kritik, dass Schützen den Autonomie-Konvent „stürmen" würden und insgesamt zu viele Schützen in den Arbeitsgruppen der Vereine vertreten seien.

"Wem an der Zukunft der Heimat etwas liegt, findet die Zeit sich einzubringen", ist sich der Landekommandant des Schützenbundes, Elmar Thaler, sicher. - Archivbild.
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"Wem an der Zukunft der Heimat etwas liegt, findet die Zeit sich einzubringen", ist sich der Landekommandant des Schützenbundes, Elmar Thaler, sicher. - Archivbild. - Foto: © STOL

Der Schützenbund verweist darauf, dass die Anmeldung zur aktuellen Runde des Autonomiekonventes allen Bürgern dieses Landes – zu denen sich bis auf weiteres auch die Schützen zählen dürfen – offen stand.

Anerkennung statt Argwohn

Von offizieller Seite sei aufwändig um die Teilnahme der Südtiroler Vereinsfunktionäre geworben worden. "Wenn nun heimatverbundene Menschen ihre Mitarbeit angekündigt haben, so sollte man diesen eher mit Anerkennung als mit Argwohn begegnen", heißt es in der Aussendung weiter.

Es seien dies viele Stunden, die von den Teilnehmern ehrenamtlich aufgebracht werden. Ihnen deswegen einen Vorwurf zu machen, sei geradezu absurd. Der Vorwurf, dass durch die Teilnahme vieler Schützen ein Ungleichgewicht hergestellt werde, sei umso kurioser, da niemand im Vorfeld wusste, wer sich für diese Veranstaltungsreihe anmelden bzw. eben nicht anmelden wird.

Wertvolle Beiträge leisten

"Man kann es drehen und wenden wie man will", wird der Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, Elmar Thaler, zitiert, "Wem an der Zukunft der eigenen Heimat besonders viel liegt, der findet die Zeit, sich einzubringen. Wer hingegen tagein tagaus nur im stillen Kämmerlein und am Stammtisch aufzutrumpfen versucht und in Wirklichkeit andere Prioritäten hat, bei dem scheinen die Heimatliebe und die Bereitschaft, wirklich etwas zu bewegen, nicht allzu ausgeprägt zu sein."

Im Schützenbund sei man davon überzeugt, dass jene Personen, die sich angemeldet haben, durch ihr Fachwissen, ihre Weltoffenheit und zugleich ihre Heimatverbundenheit wertvolle Beiträge für die Weiterentwicklung Südtirols leisten werden.

stol

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