Diesen Weg wollen nun auch andere Gemeinden des Gadertals und Grödens einschlagen. Die verkehrsberuhigte Zone in 5 Monaten im Jahr muss von der Landesregierung beschlossen werden. <h3> Ein Meilenstein für Natur- und Landschaftsschutz</h3>„Für uns als Alpenverein ist dies ein historischer Moment“, erklärt AVS-Präsident Georg Simeoni. „Seit Jahrzehnten weisen wir auf die Belastungsgrenzen der Dolomitenpässe hin. Die Einführung einer verkehrsberuhigten Zone am Grödner Joch bedeutet einen entscheidenden Fortschritt für die Erhaltung dieser einmaligen Naturlandschaft. Wir unterstützen ausdrücklich einen solchen Schritt auch für das Sellajoch.“<BR /><BR />Der AVS betont, dass die Reduktion des motorisierten Individualverkehrs eine zentrale Voraussetzung dafür sei, die einzigartige Landschaft der Dolomiten auch zukünftigen Generationen in seiner Schönheit und ökologischen Vielfalt zu erhalten.<h3> Win-win für Natur, Gäste und Einheimische</h3>Die geplanten Maßnahmen versprechen nicht nur Entlastung für Einheimische, Fauna und Flora, sondern auch ein verbessertes Erlebnis für Wandernde, Radfahrende und naturbegeisterte Gäste. „Ein autofreieres Grödner Joch bedeutet mehr Erholung für alle“, sagt Simeoni. „Es stärkt die Naherholung, fördert den klimafreundlichen Tourismus und bringt die Region auf den Weg zu einem zukunftsfähigen Mobilitätskonzept.“<h3> Forderungen des AVS bleiben klar</h3>Obwohl [GS1.1]der AVS die Entscheidung ausdrücklich begrüßt, fordert er eine konsequente Ausarbeitung der Details in der Umsetzung: Der Verkehr muss klar gelenkt werden, der öffentliche Nahverkehr muss ausgebaut werden. „Ziel muss es sein, diese zeitweilige Verkehrsberuhigung auszuweiten“, fordert Georg Simeoni. „Diese Entscheidung ist ein Anfang – aber kein Endpunkt“, betont Simeoni. Nun ist die Landesregierung gefordert, die nötigen gesetzlichen Maßnahmen zu treffen.