Schon im Mai und damit knapp ein halbes Jahr nach Einführung waren 17.000 Anträge aus Südtirol und dem Trentino von vorsorgewilligen Eltern eingegangen. Bis zum Jahresende geht man von insgesamt 18.000 Anträgen aus. Stand jetzt wurden davon bereits insgesamt 10.717 Anträge bearbeitet und genehmigt. Dabei zeigt sich: Die Trentiner sind in Sachen Zusatzrente für die Kleinsten zurückhaltender: Nur knapp 4000 Anträge stammen von unseren Nachbarn. Für diese hat die Region knapp 1,2 Millionen Euro locker gemacht. Die restlichen 6800 Anträge kommen aus Südtirol. Kostenpunkt hier für die Region: zwei Millionen Euro. Zusammengenommen sind allein für die bisher bearbeiteten Anträge 3,215 Millionen Euro fällig. <BR /><BR />Südtirols Soziallandesrätin Rosmarie Pamer ist jedenfalls „positiv überrascht“ vom guten Zuspruch. „Je früher man mit der Vorsorge beginnt, umso besser“, sagt sie. Und so gesehen haben sich bislang 140.000 Euro, die – neben den Verwaltungskosten – für die Bewerbung der Zusatzrente für die Kleinsten ausgegeben wurden, schon ausgezahlt. <BR /><BR />Der Zuspruch ist sogar wesentlich höher als angenommen. Im Nachtragshaushalt der Region wurden daher für den Zweijahreszeitraum 2025/2026 weitere vier Millionen Euro für die Maßnahme vorgesehen – und für 2027 nochmals 4,45 Millionen. Die geschätzten Gesamtausgaben für heuer liegen bei knapp sechs Millionen, für das nächste Jahr bei 6,6 Millionen Euro. Die hohe Zahl der Anträge erklärt sich auch aus der Tatsache, dass man für Kinder, die zwischen 2020 und 2024 geboren wurden, rückwirkend ansuchen konnte. <BR /><BR />Der Beitrag der Region beträgt 300 Euro im ersten Lebensjahr und 200 Euro jährlich in den folgenden vier Jahren – für einen Gesamtbetrag von 1.100 Euro. Allerdings müssen sich die Eltern ab dem zweiten Lebensjahr ebenfalls am Aufbau des Rentenpolsters beteiligen, damit die 200 Euro der Region fließen – nämlich mit 100 Euro pro Jahr.