Das sagen die Senatoren der Autonomie-Fraktion, Meinhard Durnwalder, Julia Unterberger, Luigi Spagnolli und Pietro Patton.<BR /><BR />„In Naroncolo gibt es Weinberge und Feldwege, die von den Landwirten benutzt werden, und von den Touristen, um zu wandern. Es ist klar, dass eine solche Straße nicht als Lebensraum des Bären angesehen werden kann“, so die Senatoren.<h3> „Vorschriften, die das Einfangen und Töten gefährlicher Tiere vorschreiben, müssen umgesetzt werden“</h3>„Aber wenn die Zahl der Großraubtiere zahlenmäßig weiter steigt und diese zunehmend in Gebiete vordringen, die von Menschen bewohnt und frequentiert werden, dann sehen die Bären diese als ihren Lebensraum an.“<BR /><BR />Mit anderen Worten: „Das Gleichgewicht ist gestört, weshalb einerseits die Habitat-Richtlinie geändert werden muss und andererseits die bereits bestehenden Vorschriften, die das Einfangen und Töten gefährlicher Tiere vorschreiben, umgesetzt werden müssen“, fordern die Politiker.<BR /><BR />„Vorurteile und eine allzu oft realitätsferne Sichtweise müssen überwunden werden.“ Und dies nicht nur im Interesse der Menschen, der Tiere und der Landwirtschaft, sondern auch im Interesse der geschützten Arten selbst, um die harmonische Koexistenz wiederherzustellen, die leider mit immer dramatischeren Folgen zusammengebrochen sei, heißt es von den Senatoren.