Was Juncker angekündigt habe, bestätige nur das, was EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso bereits bei seinem jüngsten Besuch in Athen erklärt habe, sagte ein EU-Kommissionssprecher am Montag in Brüssel.Demnach würden die EU-Institutionen und die Europäische Zentralbank (EZB) alles unternehmen, um die Stabilität der Eurozone zu sichern.Es gebe aber kein neues Ansuchen von Krisenländern, europäische Hilfsinstrumente zu nutzen, sagte der Sprecher.Vor allem Spanien und Italien waren in den vergangenen Wochen verstärkt unter den Druck der Finanzmärkte geraten und mussten Rekordzinsen für frisches Geld bezahlen.Juncker hatte in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ vom Montag eindringlich vor einem Zerfall der gemeinsamen Währungszone gewarnt.Die EZB genieße mehr Glaubwürdigkeit als die Politik und werde alles tun, um den Euro zu retten, sagte Juncker.„Und welche Maßnahmen wir ergreifen werden, entscheiden wir in den nächsten Tagen. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren“, sagte der Chef der Euro-Gruppe (siehe eigenen Bericht). apa