Freitag, 04. Juni 2021

Bausparen: „Höchstgrenze nicht verringern“

Gegen die Reduzierung der Höchstbeitragsgrenzen beim Bausparen spricht sich der SVP-Landtagsabgeordnete und Arbeitnehmervertreter Helmuth Renzler aus: Durch das Bausparen werde sehr vielen Südtirolern die Möglichkeit geboten, den Bau, die Wiedergewinnung und den Kauf der Eigentumswohnung zu finanzieren.

Die Reduzierung der Höchstbeitragsgrenze steht im Raum: Arbeitnehmervertreter Helmuth Renzler warnt davor.
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Die Reduzierung der Höchstbeitragsgrenze steht im Raum: Arbeitnehmervertreter Helmuth Renzler warnt davor. - Foto: © shutterstock
Bei den Höchstgrenzen für das Bauspardarlehen könnten aber bald Reduzierungen vorgenommen werden, zumindest werde dies im derzeit im Landtag zu behandelnden Omnibusgesetz vorgesehen. „Solche Kürzungen können nicht akzeptiert werden, denn sie gehen wieder einmal zu Lasten des Mittelstands“, sagt Renzler. Er zieht es in Betracht, bei der anstehenden Debatte im Landtag einen entsprechenden Änderungsantrag einzubringen.

Im Moment ist für Einzelpersonen ein Höchstbetrag für ein Bauspardarlehen von 200.000 Euro und für Eheleute sowie für eheähnliche Beziehungen ein Höchstbetrag von 300.000 Euro vorgesehen. Diese Höchstgrenzen könnten demnächst, geht es nach dem Willen einzelner Landesräte, nach unten korrigiert werden und dies mit allen Nachteilen, die sich arbeitende und für ein Eigenheim sparende Südtiroler Bevölkerung ergeben.

Die momentan gültigen Höchstgrenzen für die beanspruchbaren Darlehen seien beizubehalten und dürften nicht verringert werden, weil dadurch für Bausparer keine verbindliche Planungssicherheit mehr gegeben sei: Wenn man in jeder Krisensituation die Beitragsobergrenzen reduziere, um damit andere Leistungen zu finanzieren, werde das Bausparen uninteressant, da kein Verlass mehr auf die zustehende Darlehenshöhe sei.

Renzler: „Es kann nicht toleriert werden, dass wieder Entscheidungen, die vor allem zum Nachteil der Mittelschicht der lohnabhängigen Arbeitnehmer erfolgen, ernsthaft von politischen Verantwortungsträgern in Betracht gezogen werden, wobei man auch berücksichtigen muss, dass dieses kostengünstige Darlehen kein geschenktes Geld ist, sondern wieder zurückgezahlt werden muss und wird.“

stol