Es war ein „Riesen-Kraftakt“, berichtet Gruber. Aber wenn man den Gästen Qualität bieten wolle, dann habe dies auch seinen Preis. Doch was hat die Kosten so weit in die Höhe getrieben?<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1215090_image" /></div> <BR /><BR />Die größten finanziellen Posten seien Zelte und Technik gewesen. <BR /> Zwei große Zelte mussten aufgestellt werden, in denen jeweils mehrere Hundert Personen Platz hatten. Weiters wurde ein Sonderzug organisiert, damit die Gäste mit der Bahn anreisen konnten. <h3> 1000 Gäste eingeladen, darunter viele Mitarbeiter</h3>Etwa 1.000 Gäste waren eingeladen, für die ein Catering bereitgestellt wurde. „Wir haben sämtliche Personen, die mit dem Projekt in irgendeiner Form verbunden oder involviert sind, eingeladen – auch jene, die in der Vergangenheit mitgewirkt haben“, sagt Gruber. Unter den Gästen waren somit ehemalige Landeshauptleute, Ex-BBT-Vorstände, die Kabinette der Ministerien, eine große Gruppe um EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas, Vertreter von ÖBB und RFI, die Bürgermeister der Anrainergemeinden sowie Hunderte von Mitarbeitern an den Baustellen dies- und jenseits des Brenners, ebenso sämtliche Dienstleister. <h3> Hohe Anforderungen an die Organisation</h3>Um so viele Gäste zu den Festzelten hin- und zurückzubringen, musste ein Shuttle-Dienst mit zahlreichen großen Bussen eingesetzt werden.<BR /> „Unser Ziel war es, einen würdigen Rahmen zu schaffen, der die Leistung aller Beteiligten sichtbar macht, und den historischen Charakter des Durchstichs angemessen unterstreicht“, schreibt Gruber. „Die Feier war ein besonderer Moment – ein historischer Meilenstein für den Brennerbasistunnel und für alle, die an diesem Projekt mitgewirkt haben. Mit der Teilnahme der höchsten Vertreter Italiens, Österreichs, der Länder Südtirol und Tirol und des EU-Kommissars hatte die Feier am Brenner einen besonderen Stellenwert. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an die Organisation für die Teilnahme von 1.000 Gästen. Wir haben unser Bestes gegeben, die Planung so gut wie möglich zu machen. Es hat einfach seinen Preis, wenn man seinen Gästen etwas Qualitatives liefern möchte“, verteidigt Gruber die hohen Ausgaben. Die Rückmeldungen nach der Feier seien jedenfalls sehr positiv gewesen.