Sie fordern die Offenlegung der Gesamtfinanzierung des Rahmenplan ÖBB-Infrastruktur AG.Die Bundesregierung müsse das “20-fache Eurofighter-Desaster“ bei den ÖBB zu Lasten eines „Milliardenschuldenrucksackes“ für dienächste Generation stoppen, verlangte Transitforum-Chef Fritz Gurgiser. Kosten von bis zu 50 Mrd. Euro entstünden durch den „Missbrauch“ der ÖBB als Baufirma zum Verschieben von Steuergeld ausdem Mittelstand zu internationalen Bau- und Bankenkonzernen. Das Transitforum fordere volle Transparenz in Bezug auf die Rechtmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit,nachhaltige regionale Beschäftigungswirksamkeit sowie volle Budgetwahrheit und Transparenz.Voll zulasten zahlreicher gesellschafts-, sozial- und wirtschaftspolitischer Notwendigkeiten wie Bildung, Pensionen, Gesundheit, Forschung würden finanzielle Spielräume für die nächsten Generationen „dramatisch eingeengt“ und der Arbeits-, Lebens- und Wirtschaftsstandort auf Jahrzehnte dramatisch geschwächt. „Tunnelmilliarden“ statt „Bildungsmillionen“ seien kein Ansatz, um Österreich international weiter zu bringen. Die staatspolitische Verpflichtung der „flächendeckenden Mobilitätsversorgung“ könnten die ÖBB schon heute wegen ihres hohen Schuldenstandes nur mehr dort erfüllen, wo Nebenbahnen, Nebenstrecken etc. massiv von Gemeinden, Ländern oder Tourismusverbänden bezuschusst werden.apa