„Das Commitment – die Vereinbarung zwischen den drei beteiligten Staaten Deutschland, Österreich und Italien und auch den betroffenen Regionen - betraf seinerzeit nicht nur den Basistunnel, sondern auch die Zulaufstrecken, die für seine volle Funktionstüchtigkeit notwendig sind“, betont Kompatscher.<BR /><BR />Laut einem Online-Bericht der „Tiroler Tageszeitung“ führt die CSU ihr ernüchterndes Abschneiden bei der Kommunalwahl im März im Landkreis Rosenheim auf den Protest gegen die von der Deutschen Bahn fixierte Zulaufstrecke zurück. Die CSU-Abgeordneten im Bundestag fordern deshalb eine möglichst weitgehend unterirdische Streckenführung, einen umfassenden Lärmschutz und den Schutz der Landschaft. Kernforderung ist eine Unterquerung des Inns nördlich von Rosenheim, schreibt die „TT“. Die Inbetriebnahme der Ausbaustrecke vor dem Jahr 2050 werde nun immer unrealistischer – und wegen des drohenden Nadelöhrs könne auch der BBT dann nicht voll ausgelastet werden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303737_image" /></div> <BR /><BR /> Kompatscher betont, Südtirol werde weiterhin darauf pochen, dass Deutschland zu seinem Wort steht und die Zulaufstrecke in Bayern gebaut wird. „Es scheint hier wohl auch der Mut zu fehlen, das jetzt vorzunehmen – auch im Hinblick auf kommende Wahlen“, meint Kompatscher. Bis zu einer Entscheidung müsse alles unternommen werden, dass die Bestandsstrecke so weit ertüchtigt wird, dass der Basistunnel zumindest zu einem guten Teil seine Funktion bereits erfüllen kann.In Österreich sei im Tiroler Inntal der größte Teil der Zulaufstrecken – auch unterirdisch – bereits realisiert worden. Südlich des Brenners seien derzeit in Südtirol die Arbeiten für den Bau der Zulaufstrecke Franzensfeste-Waidbruck in vollem Gang. „Die werden auch termingerecht fertig sein“, meint der Landeshauptmann.