Montag, 06. September 2021

Bedeutung von Prävention und Bedarf an Beratung wachsen

Aktuelle Präventionsfelder und neue Herausforderungen hat der Direktor des Forums Prävention Peter Koler mit Landeshauptmann Arno Kompatscher erläutert.

Von aufsuchender Arbeit in neuen Drogenszenen über Essstörungen, Suizid oder elterliche Kompetenzen: Peter Koler (l.) berichtete Landeshauptmann Arno Kompatscher über die Präventionsarbeit in verschiedenen Bereichen.
Von aufsuchender Arbeit in neuen Drogenszenen über Essstörungen, Suizid oder elterliche Kompetenzen: Peter Koler (l.) berichtete Landeshauptmann Arno Kompatscher über die Präventionsarbeit in verschiedenen Bereichen. - Foto: © lpa
Der Direktor des Forum Prävention Peter Koler hat Landeshauptmann Arno Kompatscher in einem Gespräch über die laufenden Tätigkeiten der mittlerweile sechs Fachstellen der Stiftung Forum Prävention in den Bereichen Suchtprävention und Gesundheitsförderung, Essstörungen, Gewaltprävention, Jugend, Streetwork und Familie informiert.

Laut Peter Koler steht die Präventionsarbeit aktuell vor einer großen Herausforderung: „Unsicherheit und Ängste haben in vielen Lebensbereichen zugenommen. Spaltungsprozesse kommen dazu und verschärfen das gesellschaftliche Klima. Umso wichtiger ist es, dass wir auf fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie gute Vernetzungen aufbauen können und das Land unsere Arbeit maßgeblich unterstützt.“

Der Landeshauptmann informierte sich über die aktuellen Tätigkeiten und Projekte. Vertieft wurden in dem Gespräch Themen von besonderem Interesse wie die Digitalisierung der Präventionsarbeit, die aufsuchende Arbeit in den neuen Drogenszenen, der steigenden Beratungszahlen bei den Essstörungen, die Verstärkung der Suizidprävention, die Förderung elterlicher Kompetenzen und der Ausbau der Alten Pforzheimer Hütte zu einer Schutzhütte für die Präventionsarbeit.

Im Namen der Landesregierung dankte Landeshauptmann Kompatscher Peter Koler und den Mitarbeitenden im Forum Prävention für deren Einsatz in den vielen Bereichen und ihre Arbeit mit unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen.

„Ich bin überzeugt von der guten Arbeit des Forum Prävention, das nach 20 Jahren viel Erfahrung und Wissen angesammelt hat. Gerade in der aktuellen Situation brauchen wir solche Einrichtungen. Sie helfen maßgeblich mit, dass wir diese Krise gut bewältigen werden“, sagte Kompatscher.

lpa