„Wenn es nicht besser wird, so werden Maßnahmen ergriffen“, kündigt der Landesrat an. <BR /><BR />„Seit 2. Mai sind wir dabei, Kontrollen durchzuführen – wie der Dienst abläuft und wie er funktioniert“, berichtet Richard Paulmichl, stellvertretender Direktor der Abteilung Bildungsförderung. Es gebe sowohl Beanstandungen von Seiten der Eltern als auch von den Betroffenen. Zu den Beanstandungen beim Transport zähle das Zuspätkommen, das Nicht-Abholen von Schülern mit Behinderung und oft fehlte auch die Begleitperson, sagt Paulmichl. Eine „Mängel-Liste“ sei erstellt worden. Alle 3 bis 4 Tage erhalte der neue Betreiber Alpin Bus Mitteilungen und laut Vertrag müsse Alpin Bus stets innerhalb von 10 Tagen eine Antwort geben. So könne Fall für Fall beurteilt werden – und eventuell können dann auch Strafen ausgestellt werden, berichtet der Amtsdirektor. <BR /><BR />Bei vielen Beanstandungen habe es Besserungen gegeben – „ein regulärer Dienst“ sei somit erfolgt. „Der Dienst hat sich grundsätzlich gebessert“, betont Paulmichl. Aber: Der Betrieb habe noch „strukturelle Schwierigkeiten“: In bestimmten Zonen habe Alpin Bus Schwierigkeiten, einen regulären Dienst durchzuführen. Täglich müssten etwa 270 Schüler mit Behinderung befördert werden. „Bei einzelnen Schülern zieht sich der Mangel hin, sodass dieser nicht mehr tolerierbar ist“, sagt Paulmichl. <BR /><BR /> Jetzt müsse man abwarten, ob diese „strukturellen Schwierigkeiten“ in kurzer Zeit beseitigt werden können. Anfangsschwierigkeiten in den ersten 10 Tagen sind verständlich, sagt Paulmichl. Inzwischen sei der Behindertentransport aber in eine „konstante Dienstleistung übergegangen, die funktionieren muss“, fordert der Amtsdirektor. Bei dauerhaften strukturellen Mängeln würden auch Geldstrafen nicht mehr helfen. Diese Woche wird es ein Treffen mit Alpin Bus geben, kündigt Paulmichl an<BR />