„Die Landesregierung muss sparen“, hieß es am Montag erneut. Wie, darüber hat sich die Landesregierung am Montag Gedanken gemacht. Beschlüsse gab es zwar noch keine, allerdings einige konkrete Ansagen.Insgesamt will das Land innerhalb kurzer Zeit 25 bis 30 Millionen einsparen.„Bei Fuhrpark muss gespart werden“Die Einschnitte von durchschnittlich 20 Prozent bei den Landesräten betreffen laut Landeshauptmann Luis Durnwalder Begünstigungen und die Repräsentationsfonds.„Auch beim Fuhrpark des Landes wird es Einschnitte geben“, betonte Durnwalder am Montag nach der Sitzung zum wiederholten Male.Den Landesräten solle nicht mehr, wie bisher, ein eigener Chauffeur zur Verfügung stehen. Vielmehr sollte auf einen Auto- bzw. Transportdienst oder geleaste Autos zurückgegriffen werden.Ein konkretes Beispiel: Sollte etwa für einen Abendtermin kein Auto bereitstehen, "dann muss der Landesrat ein Taxi nehmen, sollte er nicht zu Fuß oder mit dem eigenen Auto nach Hause gehen bzw. fahren können. Das ist viel günstiger", meinte der Landeshauptmann.Landespersonal muss mit Kürzungen rechnen Einschnitte von durchschnittlich 20 Prozent soll es auch beim Landespersonal geben – unter anderem bei Außendienst, Kilometergeld und Essensgutscheinen gespart.Von fünf auf zwei Millionen reduziert werden zudem die Ausgaben für Überstunden des Lehrpersonals. „Vor einigen Jahren haben wir dafür noch acht Millionen Euro ausgegeben, sind dann auf 6,4 Millionen Euro zurückgegangen und zuletzt sind noch fünf Millionen Euro für die Überstunden ausgegeben worden. Jetzt fahren wir diese Ausgaben weiter zurück und zwar auf zwei Millionen Euro.“ Schuldirektionen sollen zusammengelegt werdenSparen will das Land auch in der Schulwelt: Mehrere Schuldirektionen sollen zusammengelegt werden, kündigte Durnwalder am Montag an.„Ein deutsches, italienisches und ladinisches Schulamt wird es aber weiterhin geben“, beteuerte der Landeshauptmann. Davon, dass die Schulämter zusammengelegt werden, sei keine Rede.Probleme bei Personalaufnahme-StoppDurnwalder wies auch darauf hin, dass mit dem bereits seit drei Jahren laufenden Personalaufnahmestopp in insgesamt fünf Jahren drei Prozent des Personals abgebaut werden sollte: „Wir haben die Vorgaben bisher wie vorgeschrieben umgesetzt, aber durch die Aufstockung des Pensionsalters durch die Regierung Monti erreichen wir das vorgegebene Ziel nicht in den fünf Jahren, sondern brauchen etwas länger“.stol