Wenn das Land Personal zu anderen Körperschaften abkommandiert, kommen diese für die Kosten auf. Anders ist die Sache bei der Quästur gelagert: „Hier haben wir ein Abkommen geschlossen und auf Landeskosten erst 4 und jetzt noch 2 Mitarbeiter für die Quästur bereitgestellt, um die langen Wartezeiten bei den Reisepässen zu drücken“, so Arno Kompatscher. <BR /><BR />Das Land könne nicht zulassen, dass es ewig gratis für andere arbeite. Sonst kämen nach der Quästur morgen die Carabinieri usw.<BR /><BR /><embed id="dtext86-70762644_quote" /><BR /><BR /> Derzeit laufen Verhandlungen mit Rom. „Auch der Quästor will verhindern, dass die Wartezeiten steigen“, so Kompatscher. Das Land gebe seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Allerdings gegen Bezahlung. <BR /><BR />Diese könne erfolgen, indem der Staat die Kosten vom Mailänder Abkommen abzieht, laut dem das Land jährlich 100 Millionen Euro an den Staat überweist. „Oder der Staat nimmt die Mitarbeiter bei sich auf“, so Kompatscher.