Und Walcher wartet mit einem neuen Vorschlag auf, der für ordentlich Zündstoff sorgen wird.<BR /><BR /><Vorspann> Denn Walcher denkt offen darüber nach, ein Bären-Gehege wie in Casteller bei Trient auch in Südtirol zu errichten. Denn: „Wenn in 3 Monaten ein Bär eingefangen werden muss, wohin dann mit ihm?“, fragt sich der Landesrat. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1028679_image" /></div><BR /><BR />„Wir müssen solche Überlegungen anstellen. Wenn wir einen Platz gefunden haben und sehen, dass die Notwendigkeit besteht, dann werden wir etwas machen“, kündigt der Landesrat für Land- und Forstwirtschaft an.</Vorspann> Es sei offen, wo ein solches Gehege gebaut werden könnte. „Ich habe bereits eine Vorstellung. Aber man muss schauen, ob es auch umsetzbar ist“, sagt Walcher. <h3> Gehege kostet viel Geld</h3>So ein „Hochsicherheitstrakt“ wie in Casteller bei Trient verursache jährlich Kosten in Höhe von Zehntausenden Euro, schon aufgrund des Personals, das eingesetzt werden müsse. Trotzdem werde Südtirol „über kurz oder lang“ auch so ein Gehege bauen müssen, glaubt der Landesrat. <BR /><BR />Was die geplante Verlegung der Bärin JJ4 von Casteller in den Schwarzwald betrifft, so meint Walcher: „Ein Abschuss wäre besser gewesen.“ <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1028682_image" /></div> <BR />Gleicher Auffassung ist der Direktor der Abteilung Forstdienst, Günther Unterthiner. „Das steht für mich außer Diskussion. So ein Bär gehört abgeschossen. Das ist auch im Pacobace-Plan so vorgesehen“, sagt der Abteilungsdirektor. Sonst sei das Bärenprojekt nicht mehr verwaltbar.<BR /><BR /> Ein Gehege wie in Casteller brauche Südtirol „beim heutigen Stand der Dinge noch nicht“, meint Unterthiner. Sehr wohl wäre aber eine „Auffangstation“ notwendig. Dafür gebe es allerdings noch keinen konkreten Standort. Ideal wäre es, wenn diese Auffangstation in der Nähe des Tierärztlichen Dienstes errichtet würde – also in der Umgebung von Bozen. <BR /><BR />In einer Auffangstation könnte Großraubwild beispielsweise nach einem Verkehrsunfall gepflegt werden. Zwar enden Unfälle mit Großraubwild häufig mit dem Tod des Tieres – und bei einer schweren Verletzung werde das Tier eingeschläfert. Aber wenn Großraubwild beispielsweise nur einen Beinbruch erleide, dann sei die Voraussetzung nicht gegeben, um es einzuschläfern, erklärt Unterthiner.<BR /><BR />