Sonntag, 31. Mai 2015

Benedikter prangert Tierzirkus an

Am Samstag haben Tierschützer gegen den derzeit in Bozen Süd gastierenden Zirkus, der mit Wildtieren arbeitet, protestiert. Auch Rudolf Benedikter schließt sich den Gegnern an.

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Foto: © shutterstock

Eigentlich seien Tierzirkusse auch in Italien laut Artikel 544 des italienischen Strafgesetzbuchs schon lange verboten, so der Gemeinderat von Projekt Bozen. Das Gesetz Nr. 189/2004 habe dann nicht nur die Strafen für Tierquälerei an sich verschärft, sondern auch die Verbrechen gegen die Tierliebe bzw. gegen das Mitgefühl der Menschen für die Tiere unter Strafe gestellt.

Die Zirkusunternehmer hingegen würden sich darum nicht scheren, so Benedikter. "Die Gemeinde muss diesen Unternehmen Einhalt gebieten, sie hat die rechtlichen Handhaben dazu. Dafür wird Projekt Bozen eintreten", meint der Gemeinderat.

Er wolle einen menschlichen Zirkus, Tiere seien schließlich keine Zirkuspuppen.

stol