„Es gibt Dutzende von meinen Gästen, die bezeugen können, dass sich bei mir nie etwas Unelegantes abgespielt hat. Es gibt nichts, was ich getan habe, dass ich nicht wieder tun würde. Bei mir müssen sich die Porno-Staatsanwälte und die Porno-Journalisten entschuldigen, die mich mit Verleumdungen überschüttet haben“, erklärt Berlusconi in einem Buch des italienischen Starjournalisten Bruno Vespa „Questo Amore“ (Diese Liebe), das auszugsweise veröffentlicht wurde.„Es tut mir leid, dass die von einigen Zeitungen veröffentlichten Berichte über Abende bei mir die Gefühle einiger Personen, vor allem katholischer Orientierung, verletzt haben. Doch ich bin ein Katholik und habe tiefen Respekt für die Religion und die Sensibilität der Katholiken“, meinte Berlusconi.„Bin stark mit den christlichen Werten verbunden“ Der Premier berichtete, dass er in seiner Residenz in Arcore bei Mailand eine Kirche besitze. Acht seiner Tanten seien Nonnen gewesen.„Meine Wurzeln sind eng mit den christlichen Werten verbunden. Ich bin zur Salesianer-Schule gegangen. Die christlichen Werte habe ich meinen Kindern weitergegeben. Ich würde daher nie dulden, dass man bei mir etwas tun würde, das die Religion beleidigt“, betonte Berlusconi.„Werde super-kontrolliert“ Der 75-Jährige bestritt, dass er Dutzenden von jungen Frauen seine Handynummer gegeben habe. „Alle Anrufe werden von meiner Sekretärin gefiltert. Einst hatte ich auch ein Handy, aber ich besitze keines mehr, seitdem ich festgestellt habe, dass ich nicht nur kontrolliert, sondern super-kontrolliert werde“, so Berlusconi.