„Wir haben gegenüber dem Staatspräsidenten bekräftigt, dass es unser zentrales Anliegen ist, mit einer autonomiefreundlichen Regierung zusammenarbeiten zu können, welche die verfassungsrechtlich anerkannten Rechte unserer Minderheit schützt und respektiert“, erklärte Theiner in seiner offiziellen Stellungnahme.Es sei der SVP ein Anliegen, dass so schnell wie möglich eine handlungsfähige Regierung gebildet werde, welche die höchst notwendigen Reformen in die Wege leite, so die SVP-Delegation, zu der neben dem SVP-Obmann auch Karl Zeller, Präsident der Autonomiegruppe im Senat, sowie Daniel Alfreider, SVP-Gruppensprecher in der Gemischten Kammerfraktion, gehörten. Dies sei für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Staates wesentlich. Neuwahlen würden zum jetzigen Zeitpunkt lediglich die bereits bestehende Unsicherheit verstärken.„Unsere parlamentarische Delegation in Kammer und Senat wird dementsprechend sämtliche Bestrebungen unterstützen, um rasch zu einer handlungsfähigen und zudem autonomiefreundlichen Regierung zu gelangen“, so Obmann Theiner. SVP-Obmann Theiner unterstrich gegenüber dem Staatspräsidenten, dass PD-Chef Bersani die richtige Person sei, um die neue Regierung anzuführen.Mit dem SVP-Kammerabgeordneten Daniel Alfreider nahm erstmals ein Ladiner an den Konsultationen zur Regierungsbildung teil. Die anschließende Erklärung der SVP wurde - live im Fernsehen und im Internet - zum ersten Mal in den drei Südtiroler Landessprachen abgegeben.