„Es kann nicht sein, dass das Land eine Steuerreduzierung beschließt und gleichzeitig in den Gemeinden Zusatzsteuern wiedereingeführt bzw. erhöht werden. Vielmehr liegt es nun an den Gemeinden ihr Sparpotenzial zu erarbeiten“, betont SVP-Arbeitnehmer-Vorsitzender und Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler.Die Arbeitnehmer in der SVP würden den Fakt, dass die Gemeinden mit immer knapperen Haushalten auskommen müssten, zur Kenntnis nehmen. Dennoch sei es falsch, dies ausschließlich durch die Erhöhung von Tarifen bzw. der Wiedereinführung von Gemeindezusatzsteuern auszugleichen. „In Krisenzeiten wie der momentanen ist dies der absolut falsche Weg, da auch die Löhne und Renten der Arbeitnehmerschaft und der Rentnerinnen und Rentner bereits seit Jahren nicht mehr angestiegen sind“, erklärt Renzler.Die Gemeinden müssten sich vielmehr anpassen und ihre Hausaufgaben machen. Möglichkeiten zur Einsparung sieht Renzler beispielsweise in der Reorganisation der Gemeindestrukturen oder in Zusammenschlüssen von Dienstleistungen.„Einsparungen dürfen nicht ausschließlich zulasten der Bevölkerung gehen“, fordert Renzler. Vor allem die Mittelschicht, Familien, Arbeitnehmer und Senioren, seien von den Zusatzbelastungen in besonderem Ausmaß betroffen. „Es muss vermieden werden, dass durch die Tarif- und Steuerpolitik der Gemeinden die Bevölkerung noch stärker verarmt. Dies kann in keinem Fall der Sinn der Steuerreduzierungen des Landes sein“, so Landtagsabgeordneter Renzler. „Die Gemeinden müssen mit ihrem Geld besser über die Runden kommen“, fordert Renzler. Alles andere würde die Bevölkerung, und auch die SVP-Arbeitnehmer nicht akzeptieren.