Freitag, 22. Januar 2021

Biden-Regierung will transatlantisches Bündnis stärken

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden treibt die Verbesserung der Beziehungen zu europäischen Verbündeten voran. Das Weiße Haus teilte mit, Bidens nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan habe erste Gespräche mit dem außenpolitischen Berater der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Jan Hecker, dem diplomatischen Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Emmanuel Bonne, und dem britischen Außenminister Dominic Raab geführt.

US-Präsident Joe Biden drückt aufs Gaspedal.
US-Präsident Joe Biden drückt aufs Gaspedal. - Foto: © APA (AFP) / ANGELA WEISS
Sullivan habe dabei die Absicht der Biden-Regierung unterstrichen, das transatlantische Bündnis zu stärken, hieß es in der Mitteilung weiter. Er habe auch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit unter anderem im Umgang mit China, dem Iran und Russland bekräftigt.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte bei ihrer täglichen Pressekonferenz, Biden wolle am Freitag mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau und dem mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador telefonieren. Sie erwarte in der kommenden Woche Gespräche des neuen Präsidenten mit Verbündeten und Partnern, darunter vielen Europäern. Bis zu einer ersten Auslandsreise Bidens werde noch Zeit vergehen.

Das Weiße Haus teilte mit, Sullivan habe außerdem mit dem Generalsekretär des japanischen Nationalen Sicherheitsrats, Shigeru Kitamura, telefoniert. Er habe dabei die Bedeutung der amerikanisch-japanischen Allianz betont und den Wunsch geäußert, bei der Bewältigung wichtiger Herausforderungen wie dem Umgang mit Nordkorea zusammenzuarbeiten.

apa/dpa