Freitag, 06. November 2020

Biden übernimmt auch in Pennsylvania die Führung

Bei der Präsidentenwahl in den USA ist Joe Biden dem Weißen Haus ein weiteres Stück näher gekommen. Der demokratische Herausforderer von Amtsinhaber Donald Trump übernahm am Freitag bei der Auszählung in den US-Staaten Georgia und Pennsylvania die Führung.

Biden könnte der nächste US-Präsident werden.
Biden könnte der nächste US-Präsident werden. - Foto: © APA (AFP/Getty) / Drew Angerer
Ein Erfolg in einem der beiden Staaten könnte den 77-Jährigen über die Marke von 270 Wahlleuten heben, die man in den USA für den Sieg bei einer Präsidentenwahl braucht. Die Entscheidung könnte noch am Freitag fallen.

Biden hat bisher 253 Wahlleute auf sich vereinigen können. Trump kommt aktuell auf 214 Wahlleute. Sollte Biden tatsächlich Georgia gewinnen und sich sein Erfolg in Arizona bestätigen, würde er sich die für einen Wahlsieg nötigen 270 Stimmen sichern. Die Nachrichtenagentur AP und der TV-Sender Fox News hatten Arizona bereits dem Demokraten zugeschlagen. Andere Medien hielten sich noch zurück.

In Pennsylvania übernahm Biden die Führung, wie die Nachrichtensender CNN und Fox News berichteten. Sollte er den Staat mit seinen 20 Wahlleuten tatsächlich gewinnen, wäre er auch Gesamtsieger der Präsidentschaftswahl. Bei einem Auszählungsstand von etwas mehr als 95 Prozent führte Biden nach Erhebungen des Datenanbieter Edison Research in Pennsylvania mit 5.587 Stimmen vor Trump.

Trumps Chancen auf eine zweite Amtszeit werden damit immer geringer. Er müsste bei den Auszählungen in allen noch offenen Bundesstaaten - Alaska, Arizona, Georgia, Nevada, North Carolina, Pennsylvania - als Sieger hervorgehen. Danach sah es am Freitagmittag (MEZ) laut der veröffentlichten Wahldaten jedoch nicht aus. Biden liegt in 4 von 5 umkämpften Staaten vorn.

apa

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