Dienstag, 26. Juli 2016

„Big Brother“ am Magnago-Platz

Dass es so weit kommen würde, hätte sich der prominente Namensgeber des Bozner Magnago-Platzes wohl nie gedacht – und doch: In unsicheren Zeiten schützt sich die Politik selbst. 25 Überwachungskameras, direkt verbunden mit Quästur und Carabinieri, gehen demnächst in Betrieb.

Foto: DLife
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Foto: DLife

Auf Vorschlag von Landesrätin Waltraud Deeg beschäftigt sich die Landesregierung am Mittwoch mit der „Verordnung zur Nutzung eines integrierten Überwachungssystems in den zentralen Ämtern des Landes“.

Dahinter verbirgt sich ein Projekt, das der Generaldirektor der Landesregierung, Eros Magnago bereits seit einem Jahr verfolgt. „In Zusammenarbeit mit Regierungskommissariat, Quästur und Carabinieri“, wie Magnago betont.

Immer wieder kam es in den letzten Monaten auf und in der Nähe des Platzes aber zu unliebsamen Zwischenfällen. Diese reichen von Messerstechereien bis Raufereien, von Drogenkonsum bis hin zu Obdachlosen und Zuwanderern, die sich dort nächtens häuslich niederlassen.

bv

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Warum eine Überwachung des Silvius-Magnago-Platzes so wichtig scheint, lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol