Den Auftakt bildete die 36. Sitzung des Euregio-Vorstands mit den drei Landeshauptleuten. Im Anschluss trat die 31. Euregio-Versammlung zusammen, der insgesamt 15 Vertreter aus Tirol, Südtirol und dem Trentino angehören. Im Mittelpunkt der Sitzungen standen die Bereiche Sport, Kultur und Bildung. <BR /><BR />So unterzeichnete der Euregio-Vorstand eine Absichtserklärung, um die „Tour of the Alps“ als sportliches Aushängeschild der Euregio noch stärker für Gesellschaft und Wirtschaft zu nutzen. „Dieses sportliche Großereignis hat eine enorme Bedeutung und Wirkung für den Euregio-Raum. Diesen Mehrwert wollen wir nutzen. Daher begrüßen wir die Pläne für die Weiterentwicklung der Tour im Zeitraum 2026 – 2031 und werden den Weg dahin weitere fünf Jahre unterstützen“, betonte Euregio-Präsident Mattle. <BR /><BR />„Noch mehr als bisher soll die sportliche Exzellenz mit den Zielen der Euregio verknüpft werden“, ergänzte der Südtiroler Landeshauptmann Kompatscher.<h3> Euregio-Wanderfahne übergeben</h3>Mit der symbolischen Übergabe der Euregio-Wanderfahne durch eine Delegation der Steuerungsgruppe an die Versammlung wurde das Euregio-Museumsjahr 2025 offiziell abgeschlossen und zugleich eine dritte Ausgabe beschlossen. Dies wird vom Trentino koordiniert. Bis zur Vorstandssitzung im Herbst 2026 soll das konkrete Thema sowie der Zeitrahmen feststehen. <BR /><BR />Darüber hinaus sollen die vielfältigen Bildungsinitiativen der Euregio künftig über eine gemeinsame digitale Schulplattform zugänglich gemacht werden. Als Grundlage wird das bereits bestehende Projekt „Euregio macht Schule“ erweitert und modernisiert. <BR /><BR />Auch die Minderheitensprache Ladinisch soll stärker berücksichtigt werden: Gemeinsam mit dem ladinischen Kulturinstitut „Cesa de Jan“ aus Fodom (Buchenstein) und der Universität Innsbruck werden neue Methoden und Instrumente für das Ladinisch-Wahlfach außerhalb der ladinischen Täler entwickelt.