Die Grundlinien des ambitionierten Sparprogramms sollen kommende Woche vorgestellt werden. Bis Jahresende sollen in der öffentlichen Verwaltung cirka sieben Milliarden Euro eingespart werden.Geplant ist eine Kürzung von fünf Prozent bei den Staatsbeamten. Auch die Ausgaben der öffentlichen Verwaltung für den Erwerb von Waren und Dienstleistungen sollen stark eingedämmt werden.Mit der Suche nach Einsparungsmöglichkeiten wurde der als Krisenmanager in der Geschäftswelt bekannte Enrico Bondi, Sanierer der Konzerne Montedison und Parmalat, beauftragt. Er nimmt unter anderem alle Ausgaben der öffentlichen Verwaltung und der Ministerien für die Miete von Büros und Vertretungen unter die Lupe. Außerdem hat er der Regierung Vorschläge zur Zusammenlegung von Ämtern vorgelegt. Beratungsaufträge sollen stark gekürzt werden.Die Ministerien haben der Regierung einen internen Plan zur Ausgabenkürzung vorzulegen. Jeder einzelne Minister muss sein Projekt zur Ausgabensenkung vorstellen. Rotstift auf allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung ansetzenDie Regierung will Ausgaben der öffentlichen Verwaltung von 100 Milliarden Euro unter die Lupe nehme, um Einsparungen zu erzielen, von denen das ganze Land in den nächsten Jahren profitieren werde. Der Rotstift soll auf allen Ebenen angesetzt werden: von den größten Ministerien bis zu den kleinsten Gemeinden. Die Maßnahmen sollen auch Regionen, die soziale Fürsorgeanstalt sowie andere staatliche Ämter betreffen. apa