?„Gerade im Wahljahr finde ich das sehr bedenklich“, so Mair, „denn eine Schwächung der Obfrau ist eine Schwächung der Partei. Und wenn es um das Wohl der Partei geht, dann bin ich kompromisslos.“Jugendsprecher Hannes Zingerle betonte lediglich am Rande des Parteitages: „Wir wollten Ulli Mair nie anschwärzen.“Im Hinblick auf die Landtagswahlen schoss sich Mair auf die SVP ein – ganz getreu dem Motto des Parteitages „System brechen – Südtirol ehrlich erneuern“.Die SVP spreche ständig von Erneuerung, so Mair, veranstalte aber ein „inhaltsleeres Polit-Casting, bei dem es nur darum geht, ein paar Darsteller der ,Daily Soap' auszutauschen.“Das System bleibe hingegen das alte.Das Wahlziel laute deshalb: „Wir wollen die absolute Mehrheit der SVP brechen.“Bei der Wiederwahl zur Parteiobfrau gab es dann aber ein alles andere als überwältigendes Ergebnis.Ohne Gegenkandidaten bekam Ulli Mair „nur“ 74,9 Prozent der Stimmen.Bei ihrer Wahl vor einem Jahr waren es noch 87,1 Prozent gewesen.Als Stellvertreter wurden Roland Tinkhauser und Sigmar Stocker bestätigt.Applaus gab es für Pius Leitner, der zum Ehrenobmann ernannt wurde, aber auch zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen im Herbst.ch/"Z"__________________________________________________________________Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Ausgabe der "Zett".