Dienstag, 20. Januar 2015

BLS: Jahresprogramm genehmigt

Die Landesregierung hat am Dienstag das Jahresprogramm der Standortmarketing-Agentur Business Location Südtirol (BLS) gutgeheißen - zum letzten Mal übrigens in dieser Form, soll doch schon Anfang 2016 der neue einheitliche Sonderbetrieb für Wirtschaftsdienstleistungen seinen Betrieb aufnehmen.

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Foto: © STOL

Als Landesagentur legt die BLS der Landesregierung am Anfang des Jahres das Arbeitsprogramm vor, am Dienstag hat das Programm für 2015 grünes Licht von Landeshauptmann Arno Kompatscher und seinem Regierungsteam bekommen.

"Die BLS bleibt Anlaufstelle für alle Fragen rund um Standorte, Ansiedlungen und Gewerbegebiete und damit beauftragt, an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Standort Südtirol mitzuwirken und unser Land als Film-Location zu bewerben", so Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Eine Säule der BLS bleiben also auch 2015 die Dienstleistungen für Unternehmen und Gemeinden rund um die Ansiedlung neuer Betriebe, also etwa der Standortservice und die Verwaltung der Gewerbeflächen. Eine weitere wesentliche Aufgabe der BLS wird 2015 die Realisierung des Technologieparks in Bozen Süd sein. "In diesem Jahr geht's los, es werden die Bauarbeiten starten", so der Landeshauptmann.

Ziel ist, bis 2016 die Gebäude des öffentlichen Teils sowie das erste Modul zur Ansiedlung von Unternehmen fertigzustellen, wobei das Zentralgebäude 1 schon 2015 stehen soll, das zweite Zentralgebäude, in dem vor allem die Labors untergebracht werden, dann 2016.

Eine weitere Säule der BLS bildet die Entwicklung der Green Mobility in Südtirol. "Ziel ist, Südtirol zu einer Modellregion nachhaltiger alpiner Mobilität zu machen", so Kompatscher. So gilt ein besonderes Augenmerk dem Ausbau der Elektromobilität, der 2015 etwa dadurch konkret vorangetrieben werden soll, dass an der nötigen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge entlang der Brennerachse gearbeitet wird.

Zudem leistet die BLS Überzeugungsarbeit, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen voranzutreiben. Sie sollen zunächst vor allem als Teil des Fuhrparks von Gemeinden, kommunalen Betrieben, Logistik- und anderen Unternehmen etabliert werden.

Die BLS ist zudem Teil eines Innovationsnetzwerkes mit dem Namen "Elektromobile Stadt", in dem Forschungseinrichtungen und Gemeinden gemeinsam die Grundlagen für die E-Mobility im urbanen Raum erforschen: die technologischen Anforderungen an die Fahrzeuge ebenso, wie die erforderliche Infrastruktur zum Laden der Fahrzeuge, den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Mobilitätstrends.

stol