Sonntag, 04. Februar 2018

Boschi auf Kuschelkurs im Unterland

Die PD-Kandidatin Maria Elena Boschi nahm am Samstag beim Treffen mit den Bürgermeistern und SVP-Ortsobleuten des Wahlkreises Bozen-Unterland teil. Herrschte anfangs noch Skepsis, was die Kandidatur Boschis anbelangt, scheint sich nun das Blatt gewendet zu haben, berichtet die Sonntagszeitung „Zett“.

Boschi versprach sich dafür einzusetzen, dass der Egetmann-Umzug in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wird.
Badge Local
Boschi versprach sich dafür einzusetzen, dass der Egetmann-Umzug in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wird. - Foto: © STOL

Die Staatssekretärin aus der Toskana und ihr Parteikollege aus dem Belluno waren am vergangenen Samstag von Rom als PD- Kandidaten für  den Kammerwahlkreis Bozen-Unterland  nominiert worden.

Weil die SVP mit dem PD in Südtirol ein Abkommen geschlossen hatte, in diesem Wahlkreis keine eigenen Kandidaten aufzustellen, sondern die PD-Kandidaten zu unterstützen,  sind nun  die Ortsobleute gefragt, die Bevölkerung von der Wahl zweier Nicht-Südtiroler zu überzeugen.

Boschis Wahlzuckerle

Auch SVP-Bezirksobmann Oswald Schiefer hatte sich den Unmut der Parteispitze zugezogen, als er gemeinsam mit anderen bei einer Sitzung in Bozen noch verärgert verlangt hatte, „doch selbst zu den Leuten raus zu gehen und denen zu sagen, was die gute Boschi macht.“

Sein Bauchweh über die Entscheidung scheint nun aber verflogen. Grund für die schnelle Genesung dürfte nicht zuletzt ein Wahlzuckerle gewesen sein. Boschi erklärte in Tramin nämlich, sich dafür einsetzen zu wollen, dass der Egetmann-Umzug in das immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wird.

stol/Z

stol