Montag, 09. November 2020

Bozen: Ab heute nur noch 1000 Meter „Bewegungsfreiheit“

Ab dem heutigen Dienstag dürfen sich die Bewohner der Landeshauptstadt Bozen für Spaziergänge und Bewegung nicht weiter als 1000 Meter von ihrem Wohnsitz entfernen. Dies hat Bürgermeister Renzo Caramaschi am Montagabend beschlossen.

Ab dem heutigen Dienstag gilt für Bozens Bewohner ein Bewegungslimit von 1000 Metern rund um den eigenen Wohnsitz.
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Ab dem heutigen Dienstag gilt für Bozens Bewohner ein Bewegungslimit von 1000 Metern rund um den eigenen Wohnsitz. - Foto: © DLife
Die körperliche Aktivität bleibt erlaubt, dabei gilt unter anderem wie vom Landesgesetz vorgeschrieben ein Mindestabstand von 2 Metern – sowie eine maximale Entfernung von nicht mehr als 1000 Metern vom eigenen Wohnsitz.

Den Ordnungshütern muss bei einer Kontrolle der Wohnsitz mitgeteilt werden. Die Verordnung bleibt vorerst bis 22. November in Kraft.

Die Landesverordnung schreibt zwar vor, für motorische Aktivitäten in der Nähe des Wohnsitzes zu bleiben, gibt aber keine genaue Distanz vor.

Da die Bürgermeister das Recht haben, innerhalb ihres Gemeindegebietes eigene Verordnungen im Rahmen der Landesverordnung zu erlassen, habe man sich in Bozen auf maximal 1000 Meter geeinigt, erklärt Bürgermeister Caramaschi.

Man müsse in Betracht ziehen, dass Bozen mit einer Mindest-Bevölkerungsdichte von rund 2000 Bewohner pro Quadratkilometer stark besiedelt ist.

Um also dem Virus bestmöglich Einhalt zu gebieten, den Bürgern aber körperliche Aktivität weiterhin zu ermöglichen, gelten ab dem morgigen Dienstag die 1000 Meter.

Außerdem hat Bozens Bürgermeister beschlossen, dass Bozens Anrainer ab dem morgigen Dienstag bis 22. November auf blauen – und damit gebührenpflichtigen – Parkplätzen ihrer jeweiligen Wohngegend kostenlos parken dürfen – wenn sie im Besitz der entsprechenden Parkvignette sind.

liz

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