Montag, 02. Dezember 2019

Anzahl der Hotels in Bozen seit 1981 drastisch eingebrochen

Bürgermeister Renzo Caramaschi, Vizebürgermeister Luis Walcher und der Stadtrat für Tourismus und Wirtschaft, Stephan Konder, haben am Montag einen Strategieplan zur touristischen Entwicklung der Landeshauptstadt angekündigt.

Bozen plant eine Strategie zur Tourismusentwicklung.
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Bozen plant eine Strategie zur Tourismusentwicklung. - Foto: © Gemeinde Bozen

Die Grundlage hierfür bildet eine Studie mit Daten und Fakten zum Tourismus in Bozen im Jahr 2018.

In der Studie wurden die Tourismuszahlen aus dem Jahr 1981 mit jenen des Vorjahres verglichen. Besonders auffällig dabei ist, dass die Zahl der Hotels in der Landeshauptstadt um 50 Prozent zurückgegangen ist (84/36). Dafür aber ist die Zahl der Privatzimmervermieter, Urlaub auf dem Bauernhof und Pensionen sprunghaft angestiegen, von 38 im Jahr 1981 auf 124 im Vorjahr. Dies ist vor allem auf die Buchungsplattform Airbnb zurückzuführen, so die Studie. Unterm Strich ist somit auch die Anzahl der Betten insgesamt um 6 Prozent gestiegen.

Mit rund 340.000 Ankünften und 690.000 Nächtigungen verzeichnet Bozen ein Plus von 63 bzw. 44 Prozent gegenüber 1981. Die Mehrheit der Gäste stammt aus Italien (37,5 Prozent), gefolgt von Deutschland (29,4 Prozent) und Österreich (7,6 Prozent).

Anhand dieser Zahlen und einer Analyse der Stärken und Schwächen will Bozen eine langfristige Strategie zur touristischen Entwicklung ausarbeiten.

stol