Freitag, 25. September 2015

Bozen: Das sagen Spagnolli, Ladinser und Achammer - VIDEO

Nach der ersten Schockstarre, die ersten Interviews: Während Bozens zurückgetretener Bürgermeister Luigi Spagnolli erleichtert wirkt, zeigt sich Bozens Vizebürgermeister Klaus Ladinser ernüchtert und SVP-Obmann Philipp Achammer bereits vorausschauend auf die Neuwahlen in der Landeshauptstadt.

Luigi Spagnolli, Klaus Ladinser und Philipp Achammer.
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Luigi Spagnolli, Klaus Ladinser und Philipp Achammer. - Foto: © STOL

Luigi Spagnolli erklärt mit eigenen Worten die Gründe seines Rücktrittes (STOL hat berichtet). Er fühle sich "ausgezeichnet", so Spagnolli. In Sachen Benko habe er sich von seinem Versprechen befreit gefühlt, das Projekt auf Eis zu legen. 

 

 

Künftig werde Spagnolli Privatperson sein, daher seien seine Belange nichts mehr für die Medien. 

Ladinser: Vize ist nun geschäftsführender Bürgermeister von Bozen

Vizebürgermeister Klaus Ladiner, dessen Rücktritt ebenfalls angekündigt wurde, jedoch nicht erfolgte (STOL hat berichtet), spricht im Interview über den Rückzug Spagnollis. Eine Entscheidung, die er teile, so Ladinser, der nun die Funktion des geschäftsführenden Bürgermeisters ausübt.

 

 

Auf die Frage, wie es nun in Bozen weitergeht, verweist Ladinser auf die nächste Sitzung des Gemeiderates am 8. Oktober. Eine Wiederkandidatur bei den Neuwahlen kann sich Ladinser derzeit nicht vorstellen. 

Achammer: Bozen in Chaos und Unregierbarkeit gestürzt

SVP-Obmann Philipp Achammer bleibt nichts anderes übrig, als die aktuelle Situation "so zur Kenntnis zu nehmen und zu bedauen". Vor allem, dass Bozen erneut ins Chaos und in die Unregierbarkeit gestürzt wurde. 

 

 

Im Hinblick auf Neuwahlen sagt Achammer, "es bedarf einer wesentlichen Erneuerung" - aus was die SVP Bozen betreffe.

stol/fin/ker 

stol