Als Foibe-Massaker versteht man jene Kriegsverbrechen, die im und nach dem Zweiten Weltkrieg durch jugoslawische Partisanen aus Rache an den faschistischen Verbrechen verübt wurden. Betroffen waren davon vorwiegend Angehörige der italienischen Volksgruppe sowie slawische Nichtkommunist in den istrischen und dalmatinischen Küstengebieten.Abgesehen von politischen Motiven kamen auch persönlich motivierte Racheakte bei den Tötungen zum Tragen. Die Opfer wurden dabei in Karsthöhlen geworfen, die sogenannten Foiben, oftmals bei lebendigem Leib. Am heutigen 10. Februar gedachten auch auf der Quireiner Promenade in Bozen Politiker unterschiedlicher Ausrichtung, Bürger und Verbände den Opfern. Auch der Südtiroler Heimatbund legte am frühen Vormittag ein Blumengesteck nieder. - Foto: SHBstol