Freitag, 14. Juni 2019

Bozen: Gefängnisneubau hat höchste Priorität

Die neue Gefängnisdirektorin Francesca Gioieni hat Landeshauptmann Arno Kompatscher ihren Antrittsbesuch abgestattet. Aus Apulien stammt die Rechtswissenschaftlerin, die im vergangenem März - nach 16 Jahren - Rita Nuzzaci an der Spitze des Bozner Gefängnisses abgelöst hat.

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Foto: © D

Bei dem Gespräch des Landeshauptmanns mit Direktorin Gioieni kamen verschiedene Fragen und Probleme zur Sprache, die den Justizvollzug in Südtirol betreffen, insbesondere ging es um die Unterbringung der Häftlinge im Gefängnis in der Bozener Dantestraße und den geplanten Neubau in Bozen Süd.

Francesca Gioieni hat großes Interesse eine Reihe von Maßnahmen und Initiativen zu ergreifen, um die Situation der Gefangenen zu verbessern, aber auch derjenigen, die im Gefängnis arbeiten.

Was die Zukunft und den Bau des neuen Gefängnisses in Bozen Süd betrifft, so bekräftigte der Landeshauptmann, das Land werden sich dafür stark machen, dass die Arbeiten am Neubau trotz der Schwierigkeiten des Unternehmens Condotte AG, das die Ausschreibung zu Bau und Führung gewonnen hat, im Jahr 2020 beginnen können.

lpa/stol

stol