Kurz vor der Sitzung wurde doch noch eine Lösung gefunden, um Stegers Mandat im Koordinierungsausschuss zu retten.<BR /><BR />Lange glaubten selbst die höchsten Parteiexponenten, dass eine Wiederwahl gar nicht mehr möglich gewesen wäre. Und zwar deshalb, weil Steger überraschend von seiner eigenen Ortsgruppe Bozen-Dorf nicht mehr in den Koordinierungsausschuss entsandt wurde. Wochenlang wurde parteiintern spekuliert, wer somit die Nachfolge Stegers antreten könnte. Allen voran hätte sich Vizebürgermeister Luis Walcher selbst vorstellen können, die Obmannschaft zu übernehmen. Das allerdings wurde vom Wirtschaftsflügel innerhalb der SVP mit großen Bauchschmerzen wahrgenommen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="769748_image" /></div> <BR />Als Alternative stand die bisherige Vizeobfrau Paula Aspmair im Raum, die letztendlich jedoch betonte, dass sie zwar weiter Vize bleiben würde, aber als Obfrau nicht zur Verfügung stünde. Auch über Ex-Stadtrat und Gemeinderat Stephan Konder wurde kurze Zeit lang nachgedacht, doch alle Namen, die ins Feld geführt wurden, konnten die Wogen letztendlich nicht glätten. <h3> Lösung kurz vor der Sitzung</h3>Und so kam es, dass kurz vor der Sitzung doch noch eine Lösung gefunden wurde, um Stegers Mandat im Koordinierungsausschuss zu retten. Anrecht auf einen Sitz im Ausschuss hat nämlich auch der Delegierte der SVP im Parteiausschuss. Bislang war das Sebastian Seehauser, der aber schon vor einigen Monaten aus persönlichen Gründen als SVP-Gemeinderat zurückgetreten ist. Seehauser verzichtete auch auf die Delegierung und machte somit den Weg für Dieter Steger frei. Die Rochade wurde immerhin von 2 Dritteln der Koordinierungsausschussmitglieder gutgeheißen. <BR /><BR /><embed id="dtext86-54317348_quote" /><BR /><BR />„Ich wurde im Vorfeld von mehreren Seiten gebeten, noch einmal zur Verfügung zu stehen“, kommentiert Steger. Der Koordinierungsausschuss habe das begrüßt und den Stadtobmann (der eigentlich seit der fehlenden Bestätigung von Seiten der Ortsgruppe das Amt nicht mehr inne hatte) per Akklamation wiederbestätigt. <BR /><BR /><embed id="dtext86-54317349_gallery" /><BR /><BR />„Wir haben auf diese Weise auch gezeigt, dass man Schwierigkeiten innerhalb der Partei überwinden kann“, sagt Steger dazu. Es sei nicht zielführend, jenen Gehör zu schenken, die die Partei auseinanderdividieren wollen. Zufrieden zeigte sich nach der Sitzung auch Vizebürgermeister Walcher, der betonte, dass auf diese Art und Weise eine Kampfabstimmung im Ausschuss vermieden werden konnte. <h3> Einzige Obfrau wiederbestätigt</h3>Als einzige Vizeobfrau wurde auch die bisherige Stellvertreterin Stegers, Paula Aspmair, wiederbestätigt. Bei diesem Führungsduo wird es jetzt auch bleiben, denn auf die Ernennung eines zweiten Vizeobmanns (bisher Markus Mattivi) wurde verzichtet. „Die Wahl per Akklamation freut mich, denn sie ist ein Zeichen, dass der Koordinierungsausschuss hinter mir steht“, sagt Aspmair.