Dienstag, 03. November 2020

Bozen und weitere 10 Gemeinden nun Hochrisikogebiet

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am Dienstag in einer virtuellen Pressekonferenz erklärt, dass weitere 11 Gemeinden zur Roten Zone erklärt wurden und für diese neben den Regeln auf Landesebene noch strengere Maßnahmen erlassen werden. Diese Gemeinden sind nun nicht mehr „nur“ als Risikogebiet eingestuft, sondern als Hochrisikogebiet. Es handelt sich um die Landeshauptstadt Bozen, um Pfatten, Prags, Feldthurns, Niederdorf, Mölten, Sterzing, Neumarkt, Welschnofen, Waidbruck und Nals.

Auch Bozen ist nun Hochrisikogebiet. Dies erklärte LH Arno Kompatscher am Dienstag. - Foto: © vs
Folgende zusätzliche Einschränkungen gelten für 14 Tage ab übermorgen für die Landeshauptstadt Bozen, Pfatten, Prags, Feldthurns, Niederdorf, Mölten, Sterzing, Neumarkt, Welschnofen, Waidbruck und Nals.

- Schulen, Kindergärten und Kitas sind in den betroffenen Gemeinden für insgesamt 14 Tage geschlossen. Schulen werden auf Fernunterricht umgestellt.

- Friseure und Schönheitssalons müssen schließen.

- Die Gemeinde darf nur für berufliche, gesundheitliche und schulische Gründe verlassen oder betreten werden.

Lockdown in anderen Gemeinden schon im Gange

Wie berichtet, wurde schon vergangene Woche über zahlreiche Cluster-Gemeinden für 14 Tage ein Lockdown verhängt. Seit Samstag gilt der Lockdown in Freienfeld, Sarntal, Leifers, Ratschings und Mals, seit Sonntag in Schluderns, Glurns, Taufers im Münstertal,Gargazon,Pfitsch und Rasen-Antholz.

Ab morgigen Mittwoch, 4. November gelten im ganzen Land zahlreiche Einschränkungen. Unter anderem schließen Bars, Restaurants und Geschäfte (außer Lebensmittel). Ab 20 Uhr gilt eine Ausgangssperre.

vs