Dienstag, 09. August 2016

Breitband für Schutzhütten: Zuschüsse bis 2000 Euro

Die Landesregierung hat am Dienstag die Finanzierungsbedingungen definiert, nach denen sie die Breitbandanbindung der Schutzhütten zu fördern gedenkt.

Die Schutzhütte Weißkugel
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Die Schutzhütte Weißkugel - Foto: © D

Die Erschließung des Landes mit einem schnellen Breitbandnetz, vor allem auch der Vororte und der Berggebiete, ist der Landesregierung ein großes Anliegen. Daher wurde im Finanzgesetz zum Nachtragshaushalt 2015 ein Artikel eingefügt, der eine Bezuschussung von Ausgaben der Schutzhüttenbetreiber für die Breitbandanbindung mit bis zu 80 Prozent ermöglicht.

Am Dienstag hat die Landesregierung die technischen Modalitäten und die Finanzierungsbedingungen definiert, nach denen das Land die Breitbandanbindung der Schützhütten finanziell fördert. "Es geht hier um die privaten Schutzhütten", betonte Landeshauptmann Arno Kompatscher nach der Regierungssitzung, "die Landesschutzhütten werden vom Land im Zuge der Instandhaltung mit Breitband ausgestattet." 

Zuschüsse für 9 Maßnahmen

Zuschüsse sind für 9 Maßnahmen vorgesehen, darunter die Lieferung und der Einbau für ein Satelliten-Kit für die Internetverbindung, die Installation und Aktivierung einer vollständigen Satellitenanlage oder die Installation und Anpeilung eines TV-Kits.

Bezuschusst werden auch die unterbrechungsfreie Stromversorgung (UPS) zur Kontrolle der Spannung aller ins Projekt eingebundenen Geräte, der Ankauf eines Routers, von Switch LAN, eines Rack Geräteschranks, einer Basisstation samt Telefon sowie die Aktivierung eines Hot Spots.

"Damit haben wir nun die Voraussetzungen geschaffen, dass die Schutzhüttenbetreiber noch in diesem Jahr die Arbeiten einleiten, so dass in der nächsten Sommersaison alle Hütten über einen Internetanschluss verfügen und somit unter anderem an das alpine Buchungssystem angeschlossen sind", erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Ansuchen bis 31. Oktober 2017

Die Zuschüsse, die das Land gewährt, belaufen sich auf höchstens 80 Prozent der anerkannten Kosten und auf maximal 2000 Euro. Die Hüttenbetreiber können bis zum 31. Oktober 2017 in dem in der Landesabteilung Wirtschaft angesiedelten Funktionsbereich Tourismus darum ansuchen.

stol

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