„Die für dieses Jahr vereinbarten Ziele bleiben gültig“, sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn am Dienstag in Brüssel.Er reagierte damit auf Ankündigungen des neuen Premiers Enrico Letta, der sich für eine Wachstumspolitik einsetzt. Geplant sind Kostensenkungen sowie Maßnahmen gegen die hohe Arbeitslosigkeit vor allem der jungen Generation. Die umstrittene Grundsteuer auf das erste Haus soll gestoppt werden. „Wir müssen sehen, wie diese Maßnahmen umgesetzt werden“, sagte der Sprecher, ohne auf Details einzugehen. Für einen Kommentar sei es noch zu früh.Das hoch verschuldete Italien setzt sich seit längerem dafür ein, das Defizitstrafverfahren zu beenden. Rom hielt aber im vergangenen Jahr mit genau 3 Prozent Defizit der Wirtschaftsleistung die Maastrichter Neuverschuldungsgrenze nur ganz knapp ein.Rehn will sich am Freitag zu den Aussichten für das laufende und das kommende Jahr äußern. Letta wird vom Mittwoch an mit EU-Spitzenvertretern in Brüssel zusammenkommen.apa/dpa