Zusammen mit der SVP hat die Bürgerliste in den letzten fünf Jahren die Geschicke der mittleren Grödner Gemeinde geleitet. „Es war eine gute, fruchtbringende Zusammenarbeit, und so soll es auch weitergehen“, betont Birgit Klammer, die seit 2010 für die Gruppierung im Rat sitzt. Ihre Idee, diesmal eine Einheitsliste zu bilden, wurde von der SVP verworfen, und so stellen sich auch in St. Christina zwei Listen der Wählerschaft.<BR /><BR />Für die Bürgerliste möchte Monika Zelger. 53-jährige Gemeindeangestellte in St. Ulrich, diesmal Bürgermeisterin werden. Als Referentin für Soziales hat sie in den letzten Jahren den Ort bestens kennengelernt, als kritisch-konstruktive Bürgerin fühlt sie sich bereit, die Geschicke der Gemeinde in die Hände zu nehmen.<BR /><BR />Neben Zelger treten alle bisher im Rat vertretenen Ratsmitglieder wieder an. Es sind dies Thomas Ferrari (39, Ingenieur), Verena Insam (29, selbständig), Birgit Klammer (54, Gastwirtin), Simon Piccolruaz (28, Lehrer) und Luis Stuffer (48, Steuerberater). Neu dazu kommen auf der Kandidatenliste Lukas Demetz (27, Bankangestellter und Bauer), Nicole Demetz (46, Verwaltungsassistentin), Philipp Insam (32, Ingenieur), Valentine Insam (37, Juristin), Georg Piazza (45, Planer für haustechnische Anlagen), Marc Senoner (32, Lehrer) und Othmar Senoner (64, Pensionist).<BR /><BR />Anliegen der Bürgerliste ist eine gute Zusammenarbeit auf Gemeindeebene, die aber auch aufs ganze Tal ausgedehnt werden sollte. „Wir müssen verstärkt Synergien nutzen und besonders in der Verwaltung darauf hin arbeiten, im Tal eine einzige Struktur aufzubauen. Auch das Thema Mobilität ist nur auf Talebene zu lösen“, ist die Überzeugung von Birgit Klammer, der Sprecherin der Liste. Auch sei man innerhalb der Liste zufrieden, dass der Zankapfel der Verbindung Saltria-Monte Pana noch vor der Wahl gelöst wurde, so dass die Thematik nicht zum Wahlkampfthema geworden sei.<BR /><BR />Selbstbewusst mit einem „starken, engagierten und vielfältigen Team“ (so die Presseaussendung) will die Bürgerliste für eine zukunftsorientierte Politik eintreten. Die Hand zur Zusammenarbeit mit allen ist dabei stets ausgestreckt.