Ziel des Besuchs waren Gespräche über eine enge Zusammenarbeit von Bürgermeistern aus den USA und der EU, um die Rolle der Politik auf lokaler und regionaler Ebene im Kampf gegen den Klimawandel hervorzuheben.Obwohl die US-Regierung das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet hat, sind 1.000 US-Bürgermeister der Klimaschutzvereinbarung der amerikanischen Bürgermeister beigetreten und haben sich verpflichtet, die Kyoto-Ziele zu erfüllen oder zu übertreffen.Kautz traf EU-Energiekommissar Andris Piebalgs und Luc Van den Brande, Präsident des Ausschusses der Regionen (AdR), um zu erörtern, wie die US-Bürgermeisterkonferenz effizienter mit ihrer EU-Partnerorganisation, dem Bürgermeisterkonvent, zusammenarbeiten könnte.Eine der Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, die in dem Gespräch der drei Politiker erörtert wurden, sind "grüne" Partnerschaftsprogramme zwischen den Städten der USA und Europas zum Austausch bewährter Praktiken im Hinblick auf die Anpassung an den Klimawandel und dessen Eindämmung sowie zur Bündelung ihrer Bemühungen, die Bürger davon zu überzeugen, Energie einzusparen und Emissionen zu verringern."Die US-Bürgermeister stehen fest zu ihren Kollegen auf der ganzen Welt, die der Ansicht sind, dass der Klimawandel eine akute Bedrohung für unsere Umwelt und Wirtschaft darstellt. Die Bürgermeister werden sich auch weiterhin für erfolgreiche und effiziente Klimaschutzstrategien einsetzen und bei den Politikern der nationalen Ebene Unterstützung für diese Maßnahmen einfordern", unterstrich Kautz.Luc Van den Brande fügte hinzu: "Der Bürgermeisterkonvent, der vom Ausschuss der Regionen nachdrücklich unterstützt wird, wurde mittlerweile von mehr als 700 Bürgermeistern aus der ganzen EU unterzeichnet. Die Botschaft des Konvents für den Klimagipfel in Kopenhagen – dass Regionen und Städte vor Ort bereits an der Bekämpfung des Klimawandels arbeiten und dabei in vielen Fällen sogar weitergehen als ihre Nationalregierungen – wird umso mehr auf offene Ohren und Verständnis stoßen, wenn sie Rückendeckung durch die US-Bürgermeisterkonferenz erhält."Kommissionsmitglied Piebalgs zeigte sich „überzeugt, dass die Verwaltungsebene mit der größten Bürgernähe, die Kommunen, einen wichtigen Beitrag zur Bündelung aller Anstrengungen leisten wird, damit in Kopenhagen ein ehrgeiziges weltweites Klimaschutzabkommen zustande kommt. Wenn die Bekämpfung des Klimawandels Erfolg haben soll, muss sie in den Städten erfolgen."rb