Mittwoch, 23. Oktober 2019

Bürgermeister Rösch: „Zu früh für den Wahlkampf“

Auf die Kandidatur von Richard Stampfl für das Bürgermeisteramt in Meran reagiert der aktuelle Erste Bürger Paul Rösch mit Wohlwollen – und mit einer Ermahnung.

Merans Bürgermeister Paul Rösch hält sich noch bedeckt, was seine Absichten für eine erneute Kandidatur als Erster Bürger von Meran angeht.
Merans Bürgermeister Paul Rösch hält sich noch bedeckt, was seine Absichten für eine erneute Kandidatur als Erster Bürger von Meran angeht. - Foto: © ki

Es freue ihn, dass die SVP einen guten Kandidaten für das Amt des Meraner Bürgermeisters gefunden hätte, so Rösch in einer Aussendung:

„Richard ist ein guter Freund von mir, mit dem ich mich immer sehr gut verstanden habe. Ich gehe auch nicht davon aus, dass sich das in Zukunft ändert.“

Er selbst wolle sich noch nicht dazu äußern, ob er ein weiteres Mal antreten werde.



„Ich habe derzeit vor allem die Absicht, die nächsten Monate intensiv für diese Stadt zu arbeiten. Darauf möchte ich mich konzentrieren und hoffe auch, dass die anderen Regierungspartner bereit sind, noch gemeinsam etwas weiterzubringen, und dass sie sich nicht in die Schützengräben des Wahlkampfs zurückziehen“, so Rösch.

Leider gebe es bereits die ersten Anzeichen dafür, etwa in Sachen Pferderennplatz.

„Wir brauchen in Meran sicher keine amerikanischen Verhältnisse, wo die Wahlkämpfe gefühlt Jahre vor der Wahl beginnen und sich dann ewig hinziehen“, so der amtierende Bürgermeister.

„Im Prinzip habe ich mich schon entschieden. Ich werde meine Entscheidung zu gegebener Zeit – auf jeden Fall noch in diesem Jahr – verkünden.“

Bis dahin wolle Rösch aber keinen weiteren Kommentar zu dieser Angelegenheit abgeben.

liz

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