Dienstag, 28. Juli 2020

Bundespräsident Steinmeier urlaubt in Südtirol – Gespräch mit Kompatscher

Anlässlich des mittlerweile schon traditionellen Sommerurlaubes von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Südtirol kam es vor einigen Tagen (22. Juli) zu einem persönlichen Treffen mit Landeshauptmann Arno Kompatscher. Die beiden nutzten die Gelegenheit, gemeinsame Überlegungen zur politischen Lage in Südtirol, Italien und Deutschland sowie zur aktuellen Entwicklung in Europa anzustellen.

Landeshauptmann Kompatscher mit dem deutschen Bundespräsidenten Steinmeier mit musikalischer Begleitung .
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Landeshauptmann Kompatscher mit dem deutschen Bundespräsidenten Steinmeier mit musikalischer Begleitung . - Foto: © lpa
Europa habe einen mutigen Schritt gemacht, doch jetzt brauche es viel Einsatz, Ernsthaftigkeit und Optimismus, damit aus den gemeinsamen Schulden sinnvolle Investitionen in die europäische Zukunft werden, war man sich einig.

„Entwicklung lässt Optimismus wachsen“

Bundespräsident Steinmeier verbringt seit über 20 Jahren regelmäßig seinen Urlaub in Südtirol und gilt als großer Kenner des Landes.

„Gerade heuer ist es mir wichtig, für diese Beständigkeit öffentlich Danke zu sagen“, betont Landeshauptmann Kompatscher. Es handle sich um einen Dank, der auch stellvertretend vielen treuen Gästen gelte, die den Optimismus in dieser Krise stärken. Bundespräsident Steinmeier habe sich positiv überrascht von der Stimmung im Land gezeigt, in diesem doch für alle sehr schwierigen Jahr.

„Südtirol zeigt in der aktuellen Krise einmal mehr, dass alle bereit sind anzupacken und sich stellende Herausforderungen anzunehmen“, erklärt Landeshauptmann Kompatscher.

„Die Schwachen nicht übersehen“

Man erlebe nun oft eine noch größere Lebenslust und ein neues Bewusstsein für den Wert schöner Momente. Einig waren sich Steinmeier und Kompatscher aber auch darin, dass es gerade jetzt wichtig sei, die Schwachen in der Gesellschaft nicht zu übersehen.

Vor genau einem Jahr urlaubte Steinmeier ebenfalls in Südtirol und unternahm einige atemberaubende Bergtouren.

Wenige Tage später stand er „Dolomiten“-Redakteur Arnold Sorg in einem exklusiven Interview Rede und Antwort.

lpa