Regionen und autonome Provinzen sollen auch weiterhin mindestens 3 Senatoren nach Rom entsenden dürfen; das betonte der Vizepräsident des Senats, Roberto Calderoli (Lega).„In Südtirol bleibt es somit bei den bestehenden drei Senatoren, dies um unter anderem die Vertretung der Sprachgruppen zu sichern“, so Calderoli. Lediglich kleinere Regionen, wie z. B. Molise, müssten auf auf einen Senatssitz verzichten.„Problem gelöst“ - Kurz frohFür Landeshauptmann Arno Kompatscher sei nach der Zusicherung Calderolis „das Problem gelöst“.Auch der österreichische Bundeskanzler, Sebastian Kurz, sei froh, „dass die italienische Regierung einlenkt und die Südtiroler sowie unsere Bedenken berücksichtigt.“Gegenüber der Tiroler Tageszeitung teilte Kurz mit, diese Zusicherung entspreche dem, „was wir in Ausübung unserer Schutzfunktion gefordert haben“. Eine Reduktion hätte eine Schwächung der Autonomie bedeutet. Zuvor hatte Landeshauptmann Arno Kompatscher die angekündigte Reduzierung der Sitze im italienischen Senat als „gravierende Verletzung der Autonomiebestimmung“ bezeichnet und klargestellt, dass die Verkleinerung der Senatswahlkreise ohne Absprache mit Österreich nicht akzeptabel sei.stol/ansa