Dienstag, 07. März 2017

Caramaschi will Uni-Platz unbenennen - SH begrüßt Vorschlag

„Ich habe mich geschämt“, hat Bozens Bürgermeister am Montag gesagt. Stein seines Anstoßes ist der Gedenkort für die Aktivisten der Weißen Rose in der Romstraße. Die HochschülerInnenschaft freut´s.

Die Gedenkfeier für die Geschwister Scholl ist Renzo Caramaschi noch in schlechter Erinnerung.
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Die Gedenkfeier für die Geschwister Scholl ist Renzo Caramaschi noch in schlechter Erinnerung.

Die Gedenkfeier für die Geschwister Scholl ist Renzo Caramaschi in schlechter Erinnerung geblieben: „Ich habe mich geschämt, als ich den Ort gesehen habe, der den Aktivisten der Weißen Rose gewidmet ist.

Die kleine Grünfläche sei kein geeigneter Ort für das Gedenken an Hans und Sophie Scholl. „Zudem sind dort auch lediglich 3 Steine vorzufinden, also gar keine Gedenktafel oder Stele“, bemängelte Caramaschi im Anschluss an die Stadtratssitzung.

Eine Kritik, der sich die Südtiroler HochschülerInnenschaft (sh.asus) gerne anschließt. Seit Jahren fordert die sh.asus, den Uniplatz in Hans-und-Sophie-Scholl-Platz umzubenennen. Das sei der passendere und würdigere Ort, so die Studentenvertreter.

Bürgermeister Caramaschi hatte die gleiche Idee. „Ich würde mir wünschen, dass auf dem neu gestalteten Universitätsplatz eine Gedenktafel angebracht wird und - falls möglich - der Platz auch in Weiße-Rose-Platz umbenannt wird“, stellte Caramaschi in Aussicht.

D/stol

stol