Mittwoch, 19. Oktober 2016

Causa Fabi: Schlichtungssumme soll bei 160.000 Euro liegen

Als Sanitäts-Generaldirektor Andreas Fabi 2014 den Weg für den neuen Sanitäts-Chef Thomas Schael frei machte, gab es einen Deal zwischen ihm und der Landesregierung. Nach seinem Rücktritt sollte er wieder eingestellt werden und die Südtiroler Gesundheitsreform begleiten. Daraus wurde aber nichts, weswegen das Arbeitsgericht mit der Angelegenheit befasst wurde: Nun liegt ein Angebot vor.

Landesrätin Martha Stocker und Generaldirektor Andreas Fabi waren im November 2014 übereingekommen, dass Fabi seinen Rücktritt anbietet.
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Landesrätin Martha Stocker und Generaldirektor Andreas Fabi waren im November 2014 übereingekommen, dass Fabi seinen Rücktritt anbietet.

Der ehemalige Generaldirektor Andreas Fabi befindet sich seit Mitte 2015 im Wartestand ohne Einkommen und ohne Pensionseinzahlungen – ausgemacht hatten Fabi und Landesrätin Martha Stocker freilich etwas anderes. Keiner der Landebeamten wollte den Deal, durch den Fabi, wenn auch in der zweiten Reihe, wieder für den Sanitätsbetrieb gearbeitet hätte, unterschreiben.

Laut Vereinbarung vom Herbst 2014 würden Fabi aber rund 270.000 Euro brutto plus eineinhalb Jahre Pension zustehen. Das Schlichtungsangebot, das Arbeitsrichterin Francesca Muscetta der Landesregierung vorgelegt hat, soll weniger Geld vorsehen: 160.000 Euro. Entschieden hat die Landesregierung aber noch nichts.

D/lu

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Den ausführlichen Bericht zur Fabi-Causa lesen Sie in der Mittwochsausgabe des „Tagblatts“ Dolomiten. 

stol