Die SVP sei immer dafür eingestanden, sämtliche Verdachtsmomente in der Causa SEL zu klären, doch dürfe nun die öffentliche Verwaltung nicht pauschal verurteilt werden, schreibt er in einer Aussendung.Der Rücktritt Michl Laimers als Landtagsabgeordneter sei ein „Akt politischer Verantwortung“, bekräftigt Theiner, denn damit habe der ehemalige Energielandesrat Druck von der Partei genommen.Gleichzeitig weist der SVP-Obmann „Pauschalverurteilungen und übereilte Entscheidungen“ zurück. Es gelte jetzt, kühlen Kopf zu bewahren und den Ausgang der Gerichtsverfahren abzuwarten.„Unsere SVP-Mandatare in der Regierung, im Landtag und im Regionalrat erfüllen weiterhin mit Verantwortung, Gewissenhaftigkeit und viel Einsatz ihre Aufgaben und werden ihrem Wählerauftrag bis zum Ende der Legislaturperiode im Herbst 2013 nachkommen“, unterstreicht Theiner. „Wir werden nicht zulassen, dass unsere politischen Verantwortungsträger und die Mitarbeiter in der Landesverwaltung pauschal in Misskredit gebracht werden“, so der SVP-Obmann.„Dass Südtirol seit Jahrzehnten über eine saubere und transparente Verwaltung verfüge, ist mitunter auch ein Verdienst der Mandatare der Südtiroler Volkspartei. Diesen Anspruch an unsere politische Arbeit erheben wir auch weiterhin“, meint Theiner abschließend.JG fordert eine lückenlose und transparente AufklärungJunge Generation in der SVP: "Lückenlose Aufklärung"Die Junge Generation in der SVP hingegen fordert eine lückenlose und transparente Aufklärung rund um die SEL-Affäre.Die JG habe schon mehrmals dazu eine transparente Aufklärung gefordert, schreibt JG-Chef Manuel Raffin in einer Aussendung.Es solle dabei alles auf den Tisch kommen, damit der Fall abgeschlossen werden könne.