Donnerstag, 10. Januar 2019

Conte besänftigt Salvini nach Streit um Migranten

Italiens Premier Giuseppe Conte ist es gelungen, nach Divergenzen mit Innenminister Matteo Salvini um die Umverteilung der auf Malta gelandeten 49 Migranten die Wogen zu glätten. Italien werde zehn Flüchtlinge, vor allem Frauen und Kinder, aufnehmen und der evangelischen Waldenserkirche anvertrauen. Dem Staat würden damit keine Kosten entstehen, hieß es nach einem Koalitionstreffen am Mittwoch.

Salvini hatte dem parteilosen Regierungschef Conte (im Bild) am Mittwoch vorgeworfen, ihn über die Verständigung mit sieben anderen EU-Mitgliedsstaaten zur Aufnahme der Migranten nicht informiert zu haben.
Salvini hatte dem parteilosen Regierungschef Conte (im Bild) am Mittwoch vorgeworfen, ihn über die Verständigung mit sieben anderen EU-Mitgliedsstaaten zur Aufnahme der Migranten nicht informiert zu haben. - Foto: © APA/ANSA

stol