Jeder Parlamentarier muss sein Einkommen offen legen. Veröffentlicht wird es auf der Seite der jeweiligen Parlamentskammer und sorgen für manche Überraschung. Nicht so in Südtirol, wo Manfred Schullian seine Position als „reichster“ Parlamentarier seit Jahren verteidigt. <BR /><BR />Die Plätze zwei drei und vier belegen abgeschlagen Senator Meinhard Durnwalder (255.991 Euro) Senatorin Julia Unterberger (167.100 Euro) sowie die Kammerabgeordnete Renate Gebhard (158.528 Euro). Auf im Vergleich schlappe 95.757 Euro beläuft sich das Einkommen von Senator Luigi Spagnolli. Der SVP-Obmann und Kammerabgeordnete Dieter Steger bildet mit 74.622 Euro das Schlusslicht.<h3> Luigi Patton hat Nase im Trentino vorn</h3> Bei den im Trentino gewählten Parlamentariern hat Luigi Patton (Autonomiegruppe) mit 228.238 Euro die Nase vorn. Die im Wahlkreis Rovereto gewählte Boznerin Michaela Biancofiore kommt auf ein Einkommen von 100.346 Euro. Trentiner Schlusslicht ist die Abgeordnete Vanessa Cattoi (Lega) mit 97.27 Euro.<h3> Giulia Buongiorno an der Spitze</h3>Mit seinen 542.713 Euro zählt Manfred Schullian zwar zu den Top-Verdienern unter den Parlamentariern – doch es geht noch viel besser. Mit drei Millionen Euro lässt die Präsidentin der Justizkommission im Senat, Giulia Buongiorno, alle hinter sich. Ex-Finanzminister Giulio Tremonti hat ein Einkommen über zwei Mio. Euro erklärt. <BR /><BR />Bleibt zu sagen, dass die erklärten Einkommen auch mit steuerlichen Abschreibungen zusammenhängen. Premierministerin Meloni hat das ihre von 459.460 im Jahr 2023 auf erklärte 180.081 Euro bezogen auf 2024 mehr als halbiert. Grund sind der Kauf eines Hauses und weniger Tantiemen aus ihrem Bestseller „Io sono Giorgia“. Die Neuauflage soll – im Hinblick auf die Parlamentswahl 2027 – aber bald erscheinen.