Montag, 22. Oktober 2018

"Das tut weh"

Mit einem Minus von 21.957 Vorzugsstimmen hat Ulli Mair von den Freiheitlichen die größte individuelle Ohrfeige von den Südtiroler Wählern erhalten.

Foto: © STOL

Nur mehr 9030 Vorzugsstimmen erhielt die 44-Jährige am Sonntag, vor 5 Jahren waren es noch plebiszitäre 30.987 gewesen.

"Das tut weh und ist genau anzusehen", meinte Mair am Montagmorgen im Wahlstudio von STOL im Palais Widmann.

"Allerdings bin ich immer noch die Meistgewählte auf der Liste der Freiheitlichen", die allerdings 4 ihrer bisher 6 Abgeordneten eingebüßt haben.

"Was uns geschadet hat war die Debatte über den Doppelpass", so Mair, "wir wurden auf dieses Thema reduziert und konnten bei den Wählern kein breites Themenspektrum an den Mann bringen. Bei der Migrationsdebatte hatte der Name Salvini einen großen Einfluss, denn den Namen kennt man auch in Südtirol mittlerweile überall. Auch das hat uns Stimmen gekostet. Ich denke aber, dass wir mehr Stimmen an Köllensperger verloren haben", analysierte die ehemalige Obfrau der Blauen das Wahlergebnis ihrer Partei.

stol

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