„Von den drei vorgeschlagenen Kandidaten Egger, Dello Sbarba und Vezzali, waren die beiden Erstgenannten der Volkspartei wohl nicht 'gut' genug. Egger und Dello Sbarba, also genau jene die sich bisher im Energiebereich besonders engagiert haben, wären der vielgepriesenen Aufklärung wohl vielleicht doch zu viel gewesen“, so der Landtagsabgeordnete der Freiheitlichen.Vezzali hingegen, der sich bisher um die Energiepolitik kaum gekümmert habe, solle jetzt die Kommission leiten, wobei ihm Pichler Rolle als Vizepräsident „zur Seite“ stehe. „Der von der SVP immer wieder angekündigten bestmöglichen Aufklärung im Energie-Sumpf sind halt offenbar doch gewisse parteipolitische Grenzen gesetzt", kritisiert Egger.Es bleibe zu hoffen, dass die Untersuchungskommission nicht zu einem völlig zahnlosen und ruhiggestellten Gremium verkomme. Die Neuausrichtung der Energiepolitik auf Landesebene sei Sache des Südtiroler Landtages und nicht der exekutiv tätigen Landesregierung.„Die Untersuchungskommission könnte in diesem Sinne wertvolle Vorarbeit leisten", erklärt Egger abschließend.