<BR />Am 13. Mai muss Arnold Schuler sein Amt als Landtagspräsident an Angelo Gennaccaro abgeben und bis zum Ende der Legislatur Vizepräsident sein. Ihn wollen auch weite Teile der Opposition wählen. Hartnäckig halten sich jedoch Gerüchte, dass Ex-Landesrätin Waltraud Deeg sich für den Vizeposten interessiert.<BR /><BR /> „Wir haben in der Fraktion noch nicht über die Lösung zur Halbzeit gesprochen, weshalb ich diese Spekulationen um Posten nicht verstehe.“ Es sei kein guter Weg, wenn an der Fraktion vorbei mit der Opposition bereits Fakten geschaffen werden. „Zuerst redet man mit den eigenen Leuten und respektiert Wahlergebnisse. Ich war 2013 Sechstgewählte bei der SVP und habe immer gesagt, dass ich bereitstehe.“<BR /><BR />Bei der SVP sind die Würfel aber gefallen. „Vor drei Wochen hat die Mehrheit beschlossen, dass – sofern sich nichts ändert – ihre Kandidaten für die Wahl im Landtag Schuler und Gennaccaro sind. Und es hat sich nichts geändert“, sagt Fraktionssprecher Harald Stauder.<h3> Auch kein Platz in der Regionalregierung</h3>Bliebe die Regionalregierung. Verläuft alles, wie zu Beginn der Legislatur vereinbart, so gibt Arno Kompatscher im Juni sein Amt als Präsident der Regionalregierung an den Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti ab. Fugattis Statthalterin Giulia Zanotelli tritt ab, weshalb es eine Frau für die Regierung braucht, welche die SVP stellt. Auch hier scheint kein Platz für Deeg zu sein. <BR /><BR />„In der Partei wurde 2023 vereinbart, dass das Amt eine der zwei Landesrätinnen übernehmen soll, die dann auch keine Bezüge dafür kassiert“, sagt Rosmarie Pamer. Magdalena Amhof winkt ab. „Also stehe ich als Regionalassessorin bereit“, so Pamer. <BR /><BR />„Dann werde ich nachfragen, wer wann was entschieden hat“, so Deeg. Als Obmannstellvertreterin und gut gewählte Mandatarin poche sie auf eine offene Diskussion. „Da werde ich auch das Meinige sagen“, so Deeg. Trocken kommentiert Landeshauptmann Kompatscher: „Wir haben Deeg eingebunden. Sie sollte Landesrätin werden, wollte aber nicht.“