Donnerstag, 10. Dezember 2020

Deeg: „Soziale Ungerechtigkeit angehen“

Zum Tag der Menschenrechte am heutigen 10. Dezember erinnert Landesrätin Waltraud Deeg an die Bedeutung guter Begleitangebote besonders für jene Menschen, die verstärkt unter der aktuellen Krise und ihren Einschränkungen leiden.

Landesrätin Waltraud Deeg unterstreicht: „Es gilt Maßnahmen zu treffen, die die Würde und die Rechte eines jeden Menschen absichern.“
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Landesrätin Waltraud Deeg unterstreicht: „Es gilt Maßnahmen zu treffen, die die Würde und die Rechte eines jeden Menschen absichern.“ - Foto: © br
Der Internationale Tag der Menschenrechte 2020 steht unter dem Mottto „Recover better – stand up for human rights“ und legt seinen Fokus auf die Menschenrechte in Krisen- bzw. Wiederaufbauzeiten. Für Soziallandesrätin Waltraud Deeg zählen dazu auch die Absicherung der Begleitangebote für jene Menschen, die besonders unter der Krise leiden.

„Wir alle mussten und müssen zum Teil heute noch viele unserer eigentlich in unseren Breitenkreisen als sicher geltenden Menschenrechte derzeit aufgrund der Pandemie einschränken. Besonders hart trifft dies Kinder, Jugendliche und Senioren, die vor allem ihre Bewegungsfreiheit und die sozialen Kontakte drastisch einschränken müssen. Gerade für sie ist es wichtig, dass es eine gute Begleitung gibt, dass erklärt wird wieso bestimmte Maßnahmen getroffen werden und dass Alternativangebote geschaffen werden“, erklärt die Landesrätin.

Dies gelte es in Südtirol noch stärker auszubauen und zu forcieren. „Die Wahrung der Menschenrechte ist besonders in Krisenzeiten ein schwieriges Unterfangen und soziale Ungerechtigkeit verstärkt sich vielfach. Doch hier gilt es mutig dagegen anzugehen und Maßnahmen zu treffen, die die Würde und die Rechte eines jeden Menschen absichern und auch im Krisenmodus garantieren.“

stol